Gebirgsschützenkompanie

Endorf / Chiemgau e.V.

Termine und Veranstaltungen

Die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen oder Feiern die von der

Gebirgsschützenkompanie Endorf/Chiemgau e.V. durchgeführt werden:

Termine und Einladungen 2026


März:

07.03 Samstag Jahreshauptversammlung d. GSK Bad Endorf

19 Uhr Gottesdienst in Antwort

20 Uhr Versammlung im Kurfer Hof



21.03 Samstag Taferlbuam Schiessen der GSK Endorf

in Schonstett


27.03. Freitag bayerische Passion in Bad Endorf

28.03 Samstag Bayerisch/Tiroler Freundschaftsschießen GSK

Raubling



Mai:

02.05. Samstag 54. Patronatstag Traunstein Totengedenken


03.05. Sonntag 54. Patronatstag Traunstein Festsonntag

17.05. Sonntag Musikkapelle Bad Endorf Festsonntag

29.05. Freitag Maiandacht Mauerkirchen 19Uhr


Juni:

04.06. Donnerstag Fronleichnam Stephanskirchen



Juli:

12.07. Sonntag Irmengardfest


August:

15.08. Samstag Kirchweih in Antwort



September:

20.09. Sonntag Grenzwalfahrt zur Ölbergkapelle Sachrang



Oktober:

11.10. Sonntag Marktsonntag mit Festzug

10.00 Uhr Kirche

11.00 Uhr Festzug


November:

08.11. Sonntag Veteranenjahrtag Bad Endorf


20.11. Freitag Gedenkfeier am Magdalenenberg, Wasserburg

Beginn 18:45 Uhr wir sind Ausrichter mit Jubiläum


22.11. Sonntag Veteranenjahrtag Antwort



Dezember:

24.12 Mittwoch Gedenkfeier 1705 in Waakirchen d. Bundes

Bayer. Gebirgsschützen

Stand 04.02.24


Gebirgsschützenkompanie Endorf e.V.


Schießtermine 2026 Unterwössen zum download als PDF

Monat

Tag

Datum

Klasse

Zeit

Stände

Monat

Januar

Tag

Samstag

Datum

10.01.

Klasse

K.K.

Zeit

13:00 - 15:00 Uhr

Stände

3 Stände

Monat

Februar

Tag

Samstag

Datum

07.02.

Klasse

G.K.

Zeit

13:00 - 15:00 Uhr

Stände

3 Stände

Monat

März*

Tag

Samstag

Datum

07.03.

Klasse

K.K.

Zeit

12:00 - 15:00 Uhr

Stände

4 Stände

Monat

April

Tag

Samstag

Datum

11.04.

Klasse

G.K.

Zeit

13.00 - 15.00 Uhr

Stände

3 Stände

Monat

Mai

Tag

Samstag

Datum

09.05.

Klasse

K.K.

Zeit

13:00 - 15:00 Uhr

Stände

3 Stände

Monat

Juli

Tag

Samstag

Datum

04.07.

Klasse

K.K.

Zeit

13:00 - 15:00 Uhr

Stände

3 Stände

Monat


Tag


Datum


Klasse


Zeit


Stände


Monat


Tag


Datum


Klasse


Zeit


Stände


Monat

September

Tag

Samstag

Datum

12.09.

Klasse

G.K.

Zeit

13:00 - 15:00 Uhr

Stände

3 Stände

Monat

Oktober

Tag

Samstag

Datum

10.10.

Klasse

G.K.

Zeit

13:00 - 15:00 Uhr

Stände

3 Stände

Monat


Tag


Datum


Klasse


Zeit


Stände


Monat

November

Tag

Samstag

Datum

07.11.

Klasse

K.K.

Zeit

13:00 - 15:00 Uhr

Stände

3 Stände

Monat

Dezember**

Tag

Samstag

Datum

05.12.

Klasse

G.K.

Zeit

09:00 - 11:30 Uhr

Stände

4 Stände

* Freundschaftsschießen mit der Schützengesellschaft Bad Endorf
** Rehessen

Was ist überhaupt der Patronatstag?

Antwort gibt der liturgische Kalender:

Er weist am 1. Mai für die Katholiken in Bayern das Marienfest " Patrona Bavariae " aus.

Aber wie ist die Muttergottes zudiesem Titel gekommen?

Herzog Maximilian begann 1598 seine Regierungszeit mit einer Wallfahrt zur Heiligen Jungfrau nach Altötting. Die Marienverehrung und das Patronat Mariens über Bayern wird zum Staatsprogramm. Wichtige Staatsaktionen wurden auf Frauentage gelegt.

Die Fahnen von Maximilians Armee hatten als Siegeszeichen das Bildnis der Madonna eingestickt. Maximilian " ernennt " Maria zur Patrona Bavariae.

1616 lässt er an der Fassade seiner neuen Münchener Residenz eine Bronzeskulptur der Patrona Bavariae anbringen mit der Widmung " In Deinen Schutz wir uns begeben, wo sicher wir und fröhlich leben." Diese erste Hausmadonna wird zum tausendfach an den Häusern des Adels, der Bürger und der Bauern nachgeahmten Vorbild - bis in unsere Zeit hinein. 1638 wird auf dem Münchener Marktplatz die Mariensäule errichtet.

Kurz vor dem Ende der bayerischen Monarchie, in den Nöten des Ersten Weltkrieges, richtete König Ludwig III. ( 1913 - 1918 ) zusammen mit seiner Gemahlin Maria Therese an Papst Benedikt XV. die Bitte, das Maria von ihm zur " Patronin der Bayern erklärt werde " und das ein besonderes Fest unter dem Titel " Patrona Bavariae " alljährlich im Marienmonat in ganz Bayern gefeiert werden dürfe.

Per Dekret genemigte dies Papst Benedikt XV. am 26. April 1916.

Die Menschen im katholischen Bayern haben die von Herzog Maximilian " verordnete " Marienverehrung mit offenem Herzen angenommen. Und gerade die Gebirgsschützen, die ihre Tradition wesentlich auf die von Herzog Maximilian organisierte Landesdefension zurückführen, wird das Patronat der Muttergottes über Bayern in besonderer Weise gepflegt. So wie der legendäre Schmied Balthes 1705 mit einer Marienfahne gegen die Besatzer gezogen sein soll, ziert noch heute das Bild der Patrona Bavariae die Fahnen der meisten Gebirgsschützenkompanien. Und im Einklang mit der vierhundertjährigen Tradition der besonderen Marienverehrung in Bayern begehen die bayerischen Gebirgsschützen an dem Sonntag, der dem kirchlichen Festtag Patrona Bavariae am nächsten liegt, ihren Patronatstag:

" In Deinen Schutz wir uns begeben, wo sicher wir und fröhlich leben ".



Alpenländiche Maiandacht
am letzten Freitag im Mai in der Kirche Thalkirchen Markt Bad Endorf

Fronleichnam
Begleitung des Allerheiligsten in der Kuratiekirche Stephanskirchen und der Pfarrei Bad Endorf

Irmengardfest
am Sonntag der dem 15. Juli am nächsten ist holt die Kompanie als Schutzkompanie des Klosters auf Frauenwörth den Zelebranten (Bischof oder Kardinal) mit dem Schiff in Gstadt ab und begleitet ihn auf die Fraueninsel. Dort geleitet die Kompanie den Konvent der Benediktinerinnen und die geistlichen Würdenträger zum Münster zur Festmesse der Seligen Irmengard, der Patronin des Chiemgaues und anschließend über die Insel wieder zurück zum Kloster. Nach einer Ansprache des Hauptmannes wird ein zweifacher Salut geschossen.

Antworter Kirta (Kirchweih)
am 15. August

Bayrisch-Trolische Wallfahrt

Die Wallfahrt findet jedes Jahr am 3. Sonntag im September statt.

Der Tiroler Kirchenzug beginnt in Wildbichl und

der bayerische Kirchenzug beginnt an der Pfarrkirche in Sachrang.


Die Ölbergkappelle im Aschauer Gemeindeteil Sachrang zählt zu den beschaulichen Kleinoden bayerischer Volksfrömmigkeit. Bis in die Barockzeit hinein reicht die Verehrung der Ölbergszenerie an dieser ehemaligen Nahtstelle zwischen Bayern und Tirol.Der von Roman und Film her berühmte Müllner-Peter von Sachrang rettete die aus vier verschiedenen Räumen bestehende Kapelle 1828 vor dem Verfall und ließ die Wallfahrt wieder aufleben. Erst der Freundeskreis Müllner-Peter von Sachrang besann sich so um 1970 des Heiligtums und führte die inzwischen vergessene Tradition an diesen " Ort der Kraft " wieder ein. Zu dessen Gestaltung tragen die Gebirgsschützenabordnungen aus Bayern und Tirol, verschiedene Musikgruppen, Chor,Bläser und Alphornbläser bei.


Totensonntag

in Antwort und Bad Endorf im November


Gedenkfeier " Schlacht am Magdalenenberg "

Die Stadt Wasserburg und die Gebirgsschützenkompanien Endorf, Hofmark Söllhuben und Rosenheim laden jedes Jahr zum Gedenken an die gefallenen Bauern, Bürger und Schützen bei der Schlacht am Magdalenenberg ein. in den Wirren des Spanischen Erbfolgekriegs lehnte sich 1705 die nach Freiheit lechzende heimische Bevölkerung gegen die kaiserlich - österreichische Besatzungsmacht auf. Dabei fanden rund 300 Menschen am Schlachtfeld um die Kirche St. Achatz ihren Tod.

Die Schlacht bzw. der Aufstand war vom 21. bis 23. November 1705 - die Gedenkfeier findet traditionell am Freitag statt, der den Jahrtagen der Schlacht am nächsten liegt.


Gedenkfeier in Waakirchen

Wenn jedes Jahr an Heiligabend rund 600 Gebirgsschützen aller 47 bayerischen Kompanien zwischen dem Chiemgau und dem Werdenfelser Land in Waakirchen aufmaschieren, dann geht es um das ehrliche Hochhalten von Tradition und Brauchtum. Um ein Gedenken, das seinen Ursprung hat in der blutigen Weihnachtsnacht von 1705 - der Sendlinger Mordweihnacht, einem traurigen Kapitel der Spanischen Erbfolgekriege, als zwischen 1701 und 1714 um das Mächtegleichgewicht in Europa gerungen wurde. Rund 2000 Männer, meist Bauern, starben damals vor den Toren Münchens.

Das Oberländerdenkmal mitten in Waakirchen mit dem Löwen obenauf, ist Mahnmal für den wehrhaften Einsatz und die Freiheit.


Außerdem noch Ausrückungen in Bayern und Tirol nördlich und südlich des Brenners bei verschiedenen Gegebenheiten